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Himmelhoch jauchzend

Himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt,
Hoffnungslichter im Nebel getrübt.
Sterne, einst leuchtend so klar
Im Himmel, der einst die Sonne gebar.

Geh ich, ich geh, ich weiß nicht wohin,
Hinaus, hinauf, weiß nicht, wer ich bin.
Sehnsucht, welche mir Hoffnung gab,
Ist versiegt, ich erlieg, Freiheit ist mein Grab.

Gedankenlose Träumerei mit leerem Blick,
Haltet es für kraftlos oder für die Dummheit gar.
Mancher stellt dich lachhaft dar,
Doch bleibe ich für mich, drum ist es mir egal.

Schöne Welt, schlimme Welt, was solls, was zerfällt
Ist das, was bis zum Schluss die Erde erhält.
Ich will deshalb nicht alles, weil alles nichts ist
Und Nichts es nie gab, gib mir alles zurück!
Published inLyrik

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