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Ankunft

Wie lieblich doch der Sommer ist,
Wie leicht das Leben scheint.
Am Tage glüht die Sonne grell
Und nachts scheinen die Sterne hell.

Das ist der Reiz des Sommers,
Die allgegenwärtige Wärme,
Selbst bei strömenden Regen
Oder in der tiefsten Nacht,
Es bleibt das Schwärmen
Über des Sommers Pracht.

In der schwarzhellen Nacht
Beim Zirpen der Grillen,
Die Gemeinschaft der Lebenden
Sitzt heiter beim Grillen.

Die Sternenvielfalt fördert
Philosophische Fragen,
Der Mensch voller Demut
In seinem nächtlichen Garten.

Weit weg von Zuhause,
Von dem Daheim,
Was mich umschlang,
Sitze ich
Und schreibe hier,
Was ich da seh
Auf Blockpapier.

Einen Hang hab ich zum Schreiben,
Einen Drang zur Poesie,
Einen Abscheu vor der Gegenwart,
Einen Wahn für Nostalgie.

Ich schreibe ohne Phantasie
Das Sichtbare in Versen,
Vom Leben streng erzogen,
Von Erfahrungen belogen.

Ich suche Heil nun in der Ferne
Auf einem neuen Kontinent,
Entdecke tausend neue Sterne
Und doch dasselbe Firmament.
Published inLyrik

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