Zum Inhalt springen

Verpasstes Glück

Wie schwer ist mir mein Herze nun,
Verpasst dieser Moment mit dir.
Warum nur hab ich nichts gesagt?
Jetzt bist du weg, liegst tot im Grab.

Wo die Liebe sprießen könnte,
Wenn ihr Boden glüht voll Licht,
Lässt das Leid nicht auf sich warten,
Säumt mit Dornen ihren Garten
Und lässt dann alles kalt zurück.
Die Saat, sie ist im Keim erstickt.

Wie unterschätzt wird doch der Augenblick,
Wie leichtfertig blickt man aufs Jetzt.
Man strebt nach Zukunft,
Träumt von Vergangenheit,
Leben will man,
Nur nicht auf Zeit.

Versagensängste kommen wieder.
Kann ich mein Schicksal selbst bestimmen,
Wenn Reue doch so qualvoll schmerzt?
Das Leben schien dir zu entrinnen.
Ein kleines Wort hätte genügt,
Dann wär ich jetzt nicht so betrübt.

Wo du jetzt weilst,
Ich mags nicht schätzen,
Zu groß dein neues Land,
Zu weit.
Um dich zu suchen, braucht es Mut,
Wut allein ist jetzt mein Gut.

Ob ich dies Leben je versteh?
Es wäre gut, wenn ich auch geh.
Ich seh dein Bild, den Steg zum See,
Am Rande Bäume, Gras und Klee.
Ob ich dich jemals wiederseh?
Mir tat noch nie mein Herz so weh.
Published inLyrik

Sei der Erste, der einen Kommentar abgibt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert